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Planungsgemeinschaft Landschaft + Freiraum


Laatzen Bildungs- und Gesundheitszentrum


Auftraggeber:

Stadt Laatzen

Ausführungsort:
Laatzen

Entscheidung:
März 2010  Ankauf

In Zusammenarbeit mit:
BAS

Projektbeschreibung


Beurteiung durch die Jury

Die Arbeit besticht durch eine klare und überzeugende Gliederung des überdimensionierten Raumes zwischen den vorhandenen Raumkannten. Konsequent wird die Robert-Koch-Straße über die steinerne Platzfläche geführt und trennt den steinernen, gepflasterten Stadtplatz von dem neu zu schaffenden Freizeitpark. Die sensibel gesetzten Bäume folgen in ihrer Stellung in Reihen und Clumps oder Einzelbäumen der städtischen Grundkonzeption folgerichtig.
Die Gliederung der steinernen Platzfläche mit stelenartiger Beleuchtung, dem „Lichtwald“ und dem Wasserdüsenfeld lassen auch bei Dunkelheit auf eine hohe und festliche Stimmung des Platzes schließen.
Die Stellplatzfrage ist durch die flächenmäßig vertretbare Anordnung um den Park herum überzeugend und unauffällig unter Bäumen gelöst.
Aus Sicht der dargestellten Perspektive bilden die drei viergeschossigen Baukörper als durchlässiges und zugleich räumlich wirksames Ensemble ein wohltuendes Gegengewicht zur umliegenden Hochhausbebauung.

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Umgestaltung des "Obertorplatzes" der Stadt Niedenstein

Auftraggeber:
Magistrat der Stadt Niedenstein

Ausführungsort:
Niedenstein

Entscheidung:
März 2009  1. Preis

Projektbeschreibung


Umgestaltung eines Stadtplatzes mit Verweilmöglichkeit und Einbindung öffentlicher Nutzungen.
Auf dem "Obertorplatz" sollte eine dem Ort angemessene und seine Potenziale stärkende Lösung gefunden werden. Gefordert wurde ein Freiraumkonzept, in dem für alle Alters- und Interessengruppen die Aufenthaltsqualität verbessert wird.

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Hildesheim Hindenburgplatz

Auftraggeber:
Magistrat der Stadt Hildesheim

Ausführungsort:
Hildesheim

Entscheidung:
März 2008  3. Preis

In Zusammenarbeit mit:
BAS

Projektbeschreibung

Die historische Situation des Hindenburgplatzes ist durch die Randlage zum Stadtkern, durch die Torsituationen mit Ihren Fernwegen und durch eine abknickende Winkeligkeit gekennzeichnet. Diese in etwa rechtwinklige Bewegungslinie hat sich bis heute erhalten und wurde durch den Verkehrsausbau deutlich verstärkt. Sie markiert auch eine historische Linie, bezogen auf den Stadtgrundriss früherer Epochen. Auch heute noch ist mit dieser Linie eine Grenze zur verdichteten alten Stadt spürbar.
Diese Figur wird beibehalten, aber neu interpretiert. Zeitgemäße Elemente machen diese Übergangssituation heute erfahrbar und verzahnen einzelne Platzflächen untereinander mit der wieder aufgebauten Innenstadt Hildesheim. Das abknickende Element einer Pergola, die mit einem spielerischen, ynamischen
Wasserschleier versehen wird, dokumentiert diese äumlichkeit. Ebenfalls geschieht dies durch eine Reihe von Lichtstelen in der Mittelachse der Straßen Zingel und Goslarsche Strasse. Die Situation des Hindenburgplatzes wird als dynamischer Verkehrsplatz verstanden. Obwohl er begrifflich als Einheit betrachtet wird, zeigt er aufgrund der Verkehrsbelastung
geteilte Flächen. Analog zu einem asymmetrisch gewachsenen Kleeblatt werden 4 verschieden Angebote als Platzraum erzeugt.

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Höxter Marktplatz

Auftraggeber:
Stadt Höxter

Ausführungsort:
Höxter

Entscheidung:
Oktober 2007  2. Preis

In Zusammenarbeit mit:
Baufrösche

Projektbeschreibung

Leitidee dieser Arbeit ist es, von der Marktstraße aus den Marktplatz im gleichen Pflaster (Großpflaster Naturstein) großzügig anzubinden. Die Wahl des Großpflasters wird allerdings bereits heute in der Marktstraße aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit kritisch gesehen, ebenso eine Fortführung auf den gesamten Marktbereich.
Die Vorflächen der Gebäude im gesamten Marktbereich werden in wechselnder Tiefe mit einem anderen Material (Wesersandsteinplatten) als Rahmen zur Konturierung der Marktfläche abgesetzt. Dieser Rahmen markiert sehr zurückhaltend einen zusammenhängenden Markplatz, der in Form und Dimension eine neue großzügige Raumqualität schafft.

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Hannover "In der Rehre Süd"

Auftraggeber:
Stadt Hannover

Ausführungsort:
Hannover

Entscheidung:
März 2006  2. Preis

In Zusammenarbeit mit:
BAS

Projektbeschreibung

Die Landeshauptstadt Hannover beabsichtigt, auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen am südlichen Rand des Stadtgebiets ein neues Wohngebiet im Sinne eines Modellprojekts „Null- Emissionssiedlung“ zu entwickeln. Der Wettbewerb sollte die planerischen Grundlagen dafür erarbeiten und neben technischen, städtebaulichen und ökologischen Aspekten auch sozial und nachbarschaftliche Kriterien in die Planung einfließen lassen.

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Marburg Oberstadt

Auftraggeber:
Magistrat der Universitätsstadt Marburg

Ausführungsort:
Marburg

Entscheidung:
Oktober 2003  2. Preis

In Zusammenarbeit mit:
U. Westerfrölke
Freischaffender Künstler

Projektbeschreibung

Unser Konzept interpretiert angetroffene Situationen und gegebene Ausstattungsgegenstände neu bzw. deutet sie spielerisch um. Von uns geplante Objekte ergänzen Vorhandenes, spielen mit der Höhen- und   Oberflächensituation, mit vorhandenen Pollern, bestehenden Handläufen und Geländern, Mauern, Treppen und Brunnen. Gestalterisches Grundmotiv ist die Spirale.

Durch einfache Um- und Anbauten entstehen Wasserläufe und Kugelbahnen in Geländern, an Mauern oder als Boden-intarsien. Kurbel- bzw. Wipp- und Hüpfmechanismen pumpen Wasser in nachträglich eingebrachte Vorrichtungen und bewirken Lust aufs Spielen.

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Hannover Wasserstadt Limmer

Auftraggeber:
Stadt Hannover

Ausführungsort:
Hannover

Entscheidung:
Februar 2003  3. Preis

In Zusammenarbeit mit:
BAS

Projektbeschreibung

Städtebauliche Gestaltung des ehemaligen Geländes der Continentalwerke in Hannover-Limmer.

Wasser und Grün ergänzen sich zu einem Netz aus Freiräumen

Entlang der Uferbereiche liegen Wege und Plätze als öffentliche Freiräume mit Aufenthaltsqualität.Hier kann jeder das Treiben am Wasser beobachten, am Deutschen Eck oder auf dem Quartiersplatz einen Kaffee trinken, Rad fahren, Skaten oder Joggen so wie es in Teilbereichen auch heute schon geschieht. Harte Uferkanten aus Klinkermauern bilden dabei eine deutliche Markierung zwischen Wasser und Land, nur im Nordosten bleibt eine weiche,grasbewachsene Böschungskante.

Das neu geschaffene Fleet verstärkt noch zusätzlich den Eindruck einer Wasserstadt. Die „Wasserzunge“ lässt auch im Innenbereich einen maritimen Eindruck mit entsprechenden Freiraumqualitäten aufkommen. Der steinerne Quartiersplatz ist der zentrale städtische Freiraum mit seinem unübersehbaren Schornstein und der Gastronomie im anliegenden Bürgertreff. Auf Treppenstufen kann man direkt bis ans Wasser gehen und bei Bedarf ein Fußbad nehmen.

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Bramsche Südwestliche Altstadt

Auftraggeber:
Stadt Bramsche

Ausführungsort:
Bramsche

Entscheidung:
März 2003  2. Preis

In Zusammenarbeit mit:
BAS

Projektbeschreibung

Städtebauliches Leitmotiv
- Stadt als dichtes Mosaik vielschichtiger Nutzungen.
- Herausbildung von Raumfolgen: Plätze, Straßen, Wege.
- Öffentliche Räume (‘Trittsteine‘) im städtischen Netz.
- Aufwertung der Straßenräume (private Investitionen).
- Baulandmobilisierung im Innenstadtbereich.

Städtebauliches Konzept
- Gestaltung der Innenstadt als vernetztes System, Abwendung von der linearen Fußgängerzone.
- Stärkung der Münsterstrasse als Erweiterungsgebiet für innerstädtische Nutzungen.
- Stärkung der Querbeziehungen (Vernetzung).
- Erhalt der großzügigen Grünflächen und Freiräume in den Blockinnenbereichen.
- Behutsame Ergänzung der vorhandenen Bausubstanz.
- Erhalt und Integration von Denkmalwerten.
- Stärkung des Einzelhandels- und Dienstleistungsbe-reichs.
- Stärkung des südlichen Siedlungsrandes (Nachverdichtung).

Verkehrskonzept
- Klare Hierarchisierung der Strassen:
- Hauptverkehr: Innenstadtring.
- Verkehrsberuhigte Zone: Achse Münsterstrasse, Kuhstrasse, Mühlenort.
- Fußgängerzone: Große Strasse.

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Görlitz Obermarkt

Auftraggeber:
STEG Dresden
im Auftrag der
Stadt Görlitz

Ausführungsort:
Görlitz

Entscheidung:
November 2001  3. Preis

Projektbeschreibung

Unterschiedliche Nutzungen tragen zur Belebung des Obermarktes bei und geben ihm ein reges städtisches Leben als Zentrum und Zugang zur historischen Altstadt für Gäste und Einwohner. Diese Offenheit ermöglicht dann auch notwendige Zwischennutzungen wie das Parken für einen begrenzten Zeitraum bis an anderer Stelle ausreichend Parkraum zur Verfügung steht. Der Platz muss später bei Wegfall der Parkplätze nicht noch einmal umgestaltet werden, sondern erhält bereits jetzt seine spätere Gestalt.

Tragendes Gerüst für das Kunstkonzept ist eine „ungeordnete Struktur“ aus unterschiedlichsten Säulen / Steelen mit Standorten in den Blickachsen der einmündenden Strassen und einer Verdichtung im oberen Teil des Platzes. Die geschichtliche Bedeutung von Görlitz und seine Schlüsselrolle bei der Öffnung der EU-Grenze nach Osten machen es sinnvoll, ein platzübergreifendes Konzept zu realisieren.

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Bad Langensalza Landschaftsarchitekturpreis Thüringen

Auftraggeber:
Architekenkammer Thüringen BetonMarkting Ost

Ausführungsort:
Bad Langensalza

Entscheidung:
2000  1. Preis

Projektbeschreibung

Beurteilung durch die Jury
Die Qualität des Entwurfes, die im Rahmen eines Wettbewerbes entstanden ist, findet sich in der Realisierung sowohl im Gesamteindruck als auch im Detail wieder.
Die wichtige Aufgabe der Aufwertung unserer Innenstädte wurde hier mit der Neugestaltung dreier Stadtplätze und der sie verbindenden Straßenräume und Gassen hervorragend gelöst.
Besondere Anerkennung des Preisgerichtes findet der Umgang mit dem historischen Stadtraum in Verbindung mit der Wiedereinführung der historischen Elemente der Wasserrinnen, die unter Berücksichtigung heutiger Nutzungsansprüche eine neue Qualität vermittlen.
Bemerkenswert ist die im gesamten beplanten Stadtraum durchgehaltene Großzügigkeit und Klarheit der Gestaltung.
Der vorhandene Baumbestand blieb erhalten und wurde geschickt in die Planung und Realisierung einbezogen. Die weiteren Baumpflanzungen erfolgen, dem vorhandenen Stadtraum angemessen, in zurückhaltender Weise vor allem mit kleinkronigen Bäumen.

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Bundesweiter Wettbewerb: Leben in historischen Innenstädten und Ortskernen Urkunde

Auftraggeber:
Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Ausführungsort:
Bad Langensalza

Entscheidung:
2002 1. Preis

Projektbeschreibung

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat unter der Schirmherrschaft des Herrn Bundesministers für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, dem Beauftragten der Regierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien und dem deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz sowie im Zusammenwirken mit den gemeindlichen Spitzenverbänden den Bundesweiten Wettbewerb 2001 - 2002 "Leben in historischen Innenstädten und Ortskernen - Zukunft für urbane Zentren und Räume. Erhaltende Stadterneuerung, städtebaulicher Denkmalschutz und Stadtgestaltung" durchgeführt.
Die Stadt Bad Langensalza (Freistaat Thüringen) erhält auf Vorschlag der Bewertungskommission eine Sonderplakette für die qualitätsvolle und Ideenreiche Gestaltung des öffentlichen Raums mit den wiedergewonnenen Wasserläufen in der historischen Altstadt und dem angrenzenden neu gestaltetem Kurpark.

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Lehrte Zuckerfabrik

Auftraggeber:
Stadt Lehrte

Ausführungsort:
Lehrte

Entscheidung:
November 2000  1. Preis

In Zusammenarbeit mit:
BAS

Projektbeschreibung

Die Zuckerverbund-Nord AG (ZVN) beabsichtigt, ihre Betriebsflächen in Lehrte bis zum Jahre 2001 aufzugeben.
Die Stadt Lehrte hat sich entschlossen, zur Entwicklung des Geländes einen städtebaulichen Wettbewerb auszuloben, um alternative Lösungsvorschläge für die bauliche Entwicklung zu erhalten. Der Wettbewerb dient zugleich dem Ziel, geeignete Architekten, Stadtplaner oder Landschaftsplaner als Auftragnehmer zu finden.
Das Wettbewerbsgelände befindet sich in einer zentralen und hochsensiblen Lage im Stadtgebiet.
Ziel der Stadt Lehrte ist es, das vorhandene Zentrum der Stadt durch einen attraktiven Bereich mit Einzelhandel, Dienstleistungen und kulturellen Einrichtungen zu erweitern, diesen mit dem Stadtpark zu verknüpfen und die übrigen Flächen einer gewerblichen Nutzung zuzuführen.
Das Wettbewerbsergebnis soll als Leitbild bei der Umsetzung der Planung durch die lnvestoren dienen.

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